Solisten 

Ensemble Barocksolisten München Dorothea Seel
Foto: Theresa Pewal

Dorothea Seel :: Traversflöte und Leitung

Dorothea Seel studierte Konzertfach Flöte am Mozarteum Salzburg bei Irena Grafenauer und Michael Kofler und schloss ihr Studium mit Auszeichnung ab.
Es folgte ein Studium für Alte Musik an der Staatl. Hochschule für Musik in Trossingen und erhielt eine Ausbildung für Traversflöte bei Lisa Beznosiuk in London.Sie startete ihre künstlerische Laufbahn mit dem Mozarteum Orchester Salzburg und dem Österreichischen Ensemble für Neue Musik.

Ab 1996 spielte sie regelmäßig bei The English Concert, The Orchestra of the Age of Enlightenment, The New London Consort, Hanover Band, London Baroque und London Classical Players, The Kings Consort.Seit 2001 wirkt sie in deutschen Orchestern wie Concerto Köln, Ludwigsburger Festspielorchester, dem Münchner Kammerorchester, Kammerphilharmonie Bremen, Hofkapelle München, Harmony of Nations, Concentus Musicus Wien u. a. mit. Bis zur seiner Auflösung 2006 spielte sie bei Musica Antiqua Köln.

Tourneen führten sie als Solistin durch viele Länder Europas, so in das New Yorker Lincoln Center, nach Japan, Texas, Singapur, Neuseeland und Mexico.
Sie spielte unter Dirigenten wie Simon Rattle, Roger Norrington, Trevor Pinnock, Charles Mackerras, Mark Elder, Rene Jacobs, Riccardo Muti, Thomas Hengelbrock, Nikolaus Harnoncourt u.a.

2005 gründete sie das Trio Petit Trianon für Flöte, Cello und Hammerklavier auf historischen Instrumenten der Klassik.
2010 gründete sie mit internationalen Solisten das Ensemble Barocksolisten München.
2011 folgte die Gründung des Cellini Bläserquintett, das sich auf Musik des 18. und 19. Jh. auf Originalinstrumenten spezialisiert hat.

Als Dozentin gab sie Meisterkurse für barocke, klassische und romantische Flöte an der Southampton University in England, an der Staatl. Hochschule für Musik Trossingen, dem Institut für Musikwissenschaft Innsbruck, der Universität für Musik in Wien und den Landeskonservatorien Innsbruck und Klagenfurt, an der Nanyang University of Fine Arts in Singapur, der University of North Texas und beim trigonale festival der alten musik.2014 wirkte Dorothea Seel als Jurorin beim 8. Johann Heinrich Schmelzer Wettbewerb bei den Internationalen Barocktagen Stift Melk.2015 folgte ein Meisterkurs an der Kunstuni Graz und dem Konservatorium der Stadt Wien über die Flöte im 19. Jahrhundert und ein Meisterkurs für Traverso beim Bach Kammermusikfestival in Riga.
2016 hielt sie einen Meisterkurs für romantische Flöten für die Stiftung Kloster Michaelstein.
2017 folgte eine Einladung für einen Meisterkurs des Modern Flute Department an der Royal Academy of Music London.

Seit 2016  konnte sie erstmals weltweit das Fach Historische Aufführungspraxis der Flöte im 19. Jahrhundert an der Universität Mozarteum Salzburg / Institut für Musikpädagogik etablieren.
2017 wird Dorothea Seel ihr künstlerisch-wissenschaftliches Doktorat an der Kunstuniverstiät Graz über das Thema " Der Diskurs um den Flötenton im 19. Jahrhundert" absolvieren.
 


Andreas Helm :: Barockoboe, Blockflöte

Andreas Helm erhielt seine Ausbildung in Blockflöte, Oboe und Instrumentalpädagogik am Linzer Brucknerkonservatorium bei Carin van Heerden. Nach seinem Abschluss 1999 ging er nach Amsterdam, wo er sein dreijähriges Studium bei Alfredo Bernardini mit dem Konzertdiplom beendete.
Als Oboist und Blockflötist arbeitet er mit L’Orfeo Barockorchesters, der Wiener Akademie, dem Freiburger Barockorchester, dem Concentus Musicus Wien, Concerto Köln, dem Irish Baroque Orchestra und Les talens lyrique, außerdem ist er Gründungsmitglied des Rossi Piceno Baroque Ensembles, des Ensembles Schikaneders Jugend und des Ensembles und Orchesters Barucco. Für die Saisonen 2001 und 2002/03 wurde er vom European Union Baroque Orchestra als erster Oboist und Blockflötensolist eingeladen. Im Jahr 2004 gründete er zusammen mit dem Dirigenten Heinz Ferlesch das Orchester Barucco.
Als Kammermusiker und auch solistisch konnte er schon bei zahlreichen Wettbewerben Preise gewinnen (u.a. Gradus ad Parnassum, Premio Bonporti). Konzertreisen führten ihn durch viele Länder Europas und nach China, Japan, Mexiko, Singapur und Südafrika.
Aufnahmen bei CPO, harmonia mundi, Capriccio, Cavalli, ORF, Carus u.a.
Andreas Helm unterrichtet Barockoboe und Kammermusik bei der Aestas Musica Summer School of Baroque Music in Varaždin, Kroatien, bei den Tagen der Alten Musik Schrobenhausen, Deutschland und bei der Acadmia de Musica Antica. Lehrbeauftragter für Barockoboe an der Musikuniversität Graz. Seit 2009/10 unterrichtete er historische Oboeninstrumente am Konservatorium Wien Privatuniversität. Andreas Helm ist außerdem Professor für historische Oboen an der Kunstuniversität Graz.

Katrin Lazar :: Barockfagott, Blockflöte

Katrin Lazar studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt/Main Blockflöte bei Michael Schneider und historische Fagottinstrumente bei Christian Beuse, danach am Koninklijk Conservatorium in Den Haag bei Peter
van Heyghen und Dorothea Winter (Blockflöte) und bei Donna Agrell (Barockfagott).
Sie konzertiert u.a. mit der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Balthasar- Neumann-Ensemble, Cantus Cölln, Hofkapelle München, Hofkapelle Stuttgart, Elbipolis, mit dem Ensemble Les Passions de l`Ame, dem Orchester der Schlossfestspiele Ludwigsburg u.v.a.
Ihre kammermusikalischen Partner sind u.a. das Ensemble Epoca Barocca und das Ensemble Barocksolisten München, wo sie selbst Gründungsmitglied ist.
Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit unterrichtet Katrin Lazar Blockflöte sowie Barockfagott.
Seit Sommersemester 2013 hält Katrin Lazar einen Lehrauftrag für historische Fagottinstrumente an der Hochschule für Musik Trossingen inne.

Shunske Sato :: Barockvioline


1984 in Tokyo geboren begann Shunske Sato im Alter von zwei Jahren mit dem Violinspiel. In den letzten Jahren konzertiert er sowohl auf moderner als auch auf der Barockvioline, und zählt zu den vielseitigsten und vielversprechenden Musikern seiner Generation.
Mit vier Jahren ging Shunske Sato mit seinen Eltern nach Amerika. Dort studierte er bei Dorothy DeLay und Masao Kawasaki an der Juilliard School in New York, und ab 2003 setzte er seine Ausbildung bei Gérard Poulet in Paris fort. Seit Oktober 2009 lebt Shunske Sato in München und studiert Barockvioline bei Mary Utiger an der Hochschule für Musik und Theater München.
Als Solist gastierte Shunske Sato mit allen renommierten japanischen und mit führenden europäischen Orchestern, wie dem Orchester der Deutschen Oper Berlin, dem Bayerischer Rundfunkorchester, dem Russischen Staatlichen Symphonieorchester. Seit seinem Amerika-Debüt mit dem Philadelphia Orchestra im Alter von 10 Jahren spielte er mit wichtigen amerikanischen Orchestern u.a. dem Baltimore Symphony Orchestra und dem National Symphony Orchestra.
Auf der Barockvioline trat er als Solist mit der Berliner Lautten Compagney, der Academy of Ancient Music, und dem Orchestra Libera Classica in Japan auf. Reiche Erfahrung sammelt er aus der kammermusikalischen Zusammenarbeit mit Musikern wie Christine Schornsheim, Hidemi Suzuki und Richard Egarr. Neben diesen Tätigkeiten wird Shunske Sato regelmäßig von verschiedenen Barockorchestern wie Concerto Köln, Freiburger Barockorchester, Berliner Lautten Compagney und Les Passions de l’Âme, als Konzertmeister und Mitglied eingeladen.
Im Sommer 2010 gewann Shunske Sato mit der Barockvioline den zweiten Preis und den Publikumspreis beim 17. Internationalen Bach-Wettbewerb Leipzig. Neben dieser Auszeichnung sind besonders der Idemitsu Award 2005 (für die wichtigsten international tätigen Künstler Japans) und der Washington Award 2006 hervorzuheben.
Sein CD-Debüt legte Shunske Sato 2005 mit Eugène Ysaÿes Sech Sonaten für Solo-Violine beim Label Nami Records vor. Weiter Aufnahmen bei demselben Label, u.a. ein Album “Preludes” und die Aufnahme aller Violinsonaten Edvard Griegs, die von der japanischen Kulturbehörde mit dem “Grand Prize” ausgezeichnet wurde, folgten. 2009 nahm Shunske Sato als erster Violinist Niccolò Paganinis Capricen für Solovioline beim Label Universal Classics Japan aus der Perspektive der historisch informierten Aufführungspraxis (mit Darmsaiten und historischem Bogen) auf.

Elisabeth Wiesbauer :: Barockvioline


wurde 1977 in Oberösterreich geboren. Sie studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien Violine bei Jussuf Karajev, weiters Musikerziehung und Instrumentalpädagogik. 2002 Abschluss mit Auszeichnung und Überreichung des Würdigungspreises des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur. In der folgenden Zeit Spezialisierung auf dem Gebiet der historischen Aufführungspraxis, Konzertfachstudium Barockgeige an der Privatuniversität Konservatorium der Stadt Wien bei Ulli Engel. Künstlerisches Masterdiplom mit Auszeichnung 2008. Meisterkurse bei Gottfried von der Goltz, John Holloway, Michi Gaigg, Gunar Letzbor und Erich Höbarth. Als Konzertmeisterin, Kammermusikerin und Orchestermitglied konzertiert sie mit zahlreichen Klangkörpern im In- und Ausland (u.a. Capella Leopoldina Graz, L´Orfeo Barockorchester, Triphonis, Wiener Akademie, barucco, Accentus Austria, Il Concerto Viennese) und arbeitet mit Dirigenten wie Martin Haselböck, Andreas Spering und Trevor Pinnock. Mit dem Kammermusikensemble saitsiing wurde sie für die CD „Appassionata“ 2005 mit dem Ö1-Pasticcio-Preis ausgezeichnet.

Raquel Massadas :: Barockviola

wurde in Portugal geboren und begann ihr Studium am Conservatóriio de Aveiro.
Raquel Massadas erhielt ihr Konzertdipolom an der Academia Nacional Superior de Orchestra in Lissabon und vervollständigte ihre Studien anschließend an der Northwestern University Chicago und in London bei Iszthak Rashkovsky  und Simon Rowland- Jones.
Nach ihrem Engagement als Bratschistin des Malaysian Philharmonic Orchestras und dem Orchestra Gulbenkian in Lissabon studierte sie  bei  Richard Gwilt und Enrico Onofri und später bei Elizabeth Wallfisch Barockbratsche und war Mitglied des European Union Baroque Orchestra unter der Leitung von Lars Ulrik Mortensen.
Wohnhaft inPortugal spielt sie weltweit mit den führenden Alte Musik Ensembles wie Concerto Köln, Akademie für Alte Musik Berlin, European Brandenburg Ensemble- Trevor Pinnock& Friends, Bell’ arte Salzburg und dem Freiburger Barockorchester.
Raquel ist ebenso Mitglied des Orchestra Barroca Casa da Música, Laurence Cummings und The Wallfisch Band unter der Leitung von Elizabeth Wallfisch.

Robin Michael :: Barockcello

studierte an der Königlichen Academy of Music bei David Strange und Colin Carr und
anschließend mit Truls Mork, Steven Isserlis und Ferenc Rados. Robin ist Solocellist des Orchesters Revolutionnaire et Romantique und regelmäßiger Gast 
des Scottish Chamber Orchestra, Australian Chamber
Orchestra, Academy of Ancient Music, English National
Opera, Irish Chamber Orchestra und Les Siecles. Zu den aktuellen Premieren zählen das Joe
Cutler Cellokonzert, die UK Premiere von Steve Reich Cello Counterpoint sowie Konzerte von Roxburgh und Finnissy.
Robin ist Cellist des Fidelio Trio mit denen er
Tourneen durch Europa, Asien und Südafrika unternahm. Sie spielten
Premieren der Trios von Sciarrino, Nyman, Rolf Hind, Takemitsu
und Volans.  Vor kurzem feierten sie ihr Wigmore Hall-Debüt und debürtierten darauf hin in der Saison 2010/11 in New York und Washington. Robin ist auch regelmäßig mit Kammermusikensembles wie dem Dante Quartet, Eroica Quartet, Gemini und die Birmingham Contemporary Music Group auf Reisen.
Zu seinen Aufnahmen gehören das Cutler Konzert mit dem BBC
Concert Orchestra, Ginastera komplette Cello Werke (Lorelt),  Trios von Schönberg,
Korngold, Zemlinsky (NAXOS) und die erste Aufnahme der ursprünglichen Version des Mendelssohn Oktett auf historischen Instrumenten.
Robin spielt auf einem Cello das eigens für ihn von dem jungen deutschen Gitarrenbauer Stephan von Bähr 2010 angefertigt wurde und ein barockes Cello von Thomas Smith um 1750.

Christine Sticher :: Kontrabass, Violone

Christine Sticher wurde im Saarland geboren, wo sie in einem kleinen Ort mit grossem Interesse für Musik aufwuchs.
Ihre ersten musikalischen Gehversuche machte sie als Gitarristin und Posaunistin, und entwickelte sehr jung den Wunsch, einmal Musikerin zu werden. Als Siebzehnjährige hatte sie endlich das richtige Instrument für sich gefunden: den Kontrabass.
Nach drei Jahren Studium in Mannheim bekam sie ein Engagement an der Staatsoper in Wiesbaden, wo sie ein sehr umfangreiches Opernrepertoire spielte.
Doch nach kurzer Zeit kehrte sie der Orchesterwelt den Rücken, und ging nach Salzburg, um mit Frank Reineke und Georg Kekeisen zu studieren – inspirierende Lehrer, die sie ermutigten, ihrem starken Interesse für Aufführungspraxis nachzukommen. Sie graduierte in Salzburg mit Auszeichnung und ging in die Niederlande, um bei Maggie Urquhart Violone zu studieren.
Zeitgleich hatte sie das Glück, im European Union Baroque Orchestra als Bassistin spielen zu dürfen, zwei Jahre Barockorchester unter der Leitung so berühmter Musiker wie Lars Ulrik Mortensen, Roy Goodman, Fabio Biondi und Reinhard Goebel. 
Anschließend folgten Engagements bei Orchestern wie Sonnerie, The Sixteen, The King’s Consort, L’Orfeo Linz, Orchestra of the Age of Enlightenment, Gabrieli Consort, Amsterdam Baroque, Collegium Vocale Gent und Orchestre des Champs Elysees.
 

Anne Marie Dragosits :: Cembalo   

Anne Marie Dragosits wurde 1974 in Tirol geboren, sie studierte Cembalo bei Wolfgang Glüxam an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien und bei Ton Koopman und Tini Mathot am Koninklijk Conservatorium Den Haag. Sie besuchte Generalbasskurse bei Lars Ulrik Mortensen und Jesper Christensen.

Sie tritt als Solistin und als begehrte Continuospielerin in ganz Europa auf und spielt regelmässig mit Kammermusikformationen wie vivante, les sentimens, musica alchemica, Barocksolisten München oder l’Arcadia sowie mit Orchestern wie barucco, l’Orfeo Barockorchester, Capella Leopoldina, Marini Consort Innsbruck oder Camerata Salzburg. 

Ihr Ensemble vivante gewann im Mai 2005 den ersten Preis beim J.H.Schmelzer Wettbewerb der Internationalen Barocktage Stift Melk, seitdem spielte vivante bei wichtigen europäischen Festivals wie den Resonanzen im Wiener Konzerthaus, beim Festival van Vlaanderen Brugge, der Residenzwoche München, Rheinvokal, Itinéraire baroque oder in der Villa I Tatti in Florenz. 2014 war vivante u.a. zu Gast beim Utrecht Festival oder im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg, 2015 begann für das Ensemble mit einem Kapsperger-Konzert bei den Resonanzen.
Im Juni 2017 eröffnete vivante & concerto delle dame im Schloss von Gesualdo / Avellino die neue Dauerausstellung mit Nachbauten der Instrumenten von Carlo Gesualdo, Principe di Venosa – rekonstruiert nach einem im Archivio Segreto Vaticano entdeckten Inventar.

Anne Marie Dragosits ist auf zahlreichen Einspielungen zu hören, ihre erste Solo-CD mit italienischer Cembalomusik aus dem siebzehnten Jahrhundert nahm sie im November 2010 auf dem originalen Giusti von 1681 im Germanischen Nationalmuseum auf, die CD erschien im Juli 2013. Im September 2015 spielte sie auf einem orginalen Girolamo de Zenti (1653) in England eine Froberger-CD ein, “avec discretion” erschien im Februar 2017 bei Divox

Sie unterrichtet Cembalo auf Meisterkursen wie zum Beispiel für die Trigonale / Kärnten (seit 2010), Aestas musica in Varazdin (seit 2012), am Real Conservatorio Superior de Música de Madrid (2008), dem Conservatoire National Régional in Paris (2007) und an den Musikakademien Belgrad (2009 und 2014) oder Warschau (2013). Regelmässig korrepetiert sie bei Meisterkursen und Wettbewerben, wie bei den Festwochen der Alten Musik Innsbruck, den Internationalen Tagen für Alte Musik Weinberg, der Akademie für Alte Musik Bruneck, dem Internationalen Wettbewerb für Alte Musik in Brunnenthal oder am Mozarteum Salzburg.
Ihre Unterrichtstätigkeit führte sie an die Kunstuniversität Graz, die Privatuniversität Konservatorium Wien und an das Institut für Alte Musik am Mozarteum Salzburg.
Seit Oktober 2016 hat sie die Professur für Cembalo an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz inne.

Anne Marie Dragosits schloss im Dezember 2012 ihr künstlerisches  Doktorat über „Giovanni Girolamo Kapsperger (ca.1581-1651): Betrachtungen zu seinem Leben und Umfeld, seiner Vokalmusik und seinem praktischen Material zum Basso continuo-Spiel“ im Rahmen des Programms docARTES in Holland / Belgien ab. Eine Revision des biographischen Teils ist in Arbeit und wird 2018 mit zusätzlichen neuen Informationen in Buchform erscheinen.

Sie spielt ein zweimanualiges frankoflämisches Cembalo nach Ruckers von Titus Crijnen, Amsterdam 2000, und ein italienisches Cembalo nach Vorbildern des frühen siebzehnten Jahrhunderts von Gianfranco Facchini, Ravenna 2007.