Barocksolisten München :: Programme


Kaiserschmarrn - Köstlichkeiten aus dem Hause Habsburg

Nicht nur in der politischen Geschichte Österreichs, sondern vor allem auch in der Musikgeschichte waren die Jahre des Machtwechsels von Leopold I zu Joseph I eine prägende Zeit. Leopold I, dem italienischen Stil zugeneigt, wird von Joseph I, einem Liebhaber des französischen, abgelöst. In diesem Spannungsfeld sind Werke großartiger österreichischer Barockkomponisten, wie J.J. Fux, J.H. Schmelzer, H.I.F. Biber u.a. entstanden.
Auch in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und besonders in der Zeit Joseph II war Wien eine Kulturstadt mit vielen internationalen Künstlern. Die Gesellschaftsstruktur mit einem sehr hohen Aristokratenanteil und die Vielzahl an wunderschönen Palais war ein idealer Nährboden für Kammermusik und eine Spielwiese für die Musiker der habsburgischen Hofkapelle und der freien Künstler wie Mozart.
J. J. Fux` Traktat Gradus ad Parnassum von 1725 war Grundlage in Kontrapunkt und Harmonielehre in der Ausbildung späterer Komponistengenerationen, sozusagen Beginn der Erfolgsgeschichte österreichischer Musik.

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